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Präambel

In einer Diskussionsrunde in einem "café philosophique" war die Frage diskutiert worden ob Philosophie eine Wissenschaft sei. Die anwesenden Philosophen argumentierten eher in der Richtung dass Philosophie eine Wissenschaft sei, vor allem auch wegen der Methodik. Auch die "Hebeammekunst" von Sokrates wurde als genügend wissenschaftlich empfunden um die Philosophie zur Wissenschaft zu erheben.  Mich persönlich hatten die Schlussfolgerungen nicht befriedigt. Da ich kein "diplomierter" Philosoph bin, habe ich mir vorgestellt ich könnte das Thema mit KI angehen. Die Befragung von 3 KIs (ChatGPT, Perplexity und Gemini) basierte auf denselben Fragen für die 3 KIs. Die erste Frage hatte zu weiteren Fragen geführt. Schlussendlich kam folgender Fragekatalog zustande : 1.       Ist Philosophie eine Wissenschaft ? 2.       Wann ist ein Wissen wissenschaftlicch ? 3.       Nicht jedes Wissen ist wissenschaftlich. 4. ...

Datenherkunft von den 3 KIs

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  Ursprung der Daten von ChatgPT / Perplexity / Gemini Die zentrale Frage für den Laien lautet: Woher stammen die Inhalte, die eine KI produziert, und wie werden sie verarbeitet, wenn ein Benutzer eine Anfrage stellt? Viele skeptische Stimmen argumentieren, dass KI-Systeme sich irren können oder dem Benutzer gezielt Standpunkte unterjubeln. Diese Kritik ist verständlich, beruht aber oft auf einer falschen Vorstellung davon, wie KI funktioniert. Eine KI hat keine Absichten, keine Meinungen und kein Bewusstsein. Sie schreibt Texte nicht, um jemanden zu täuschen oder zu beeinflussen, sondern erzeugt sprachlich plausible Antworten auf Basis statistischer Muster aus ihrem Training. Fehler entstehen nicht aus Täuschung, sondern aus fehlender faktischer Verankerung. Auch der Vorwurf des hohen Energieverbrauchs ist nicht falsch, aber oft isoliert betrachtet. Eine einzelne KI-Anfrage verbraucht zwar Rechenleistung, doch eine reale Google-Suche mit mehreren Klicks, Seitenaufrufen, Videos und...